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Maze Runner
Die Auserwählten im Labyrinth
***+*
[mwi]
 
Kinostart: 16. Oktober 2014
mit: [Dylan O'Brien|Kaya Scodelario]
von: [Wes Ball]
Genre: [Action|Science-Fiction|Abenteuer]
 
www.mazerunner-de.tumblr.com
 
Ein Labyrinth, eine Lichtung und viele Jugendliche, die nicht wissen, was das alles soll.

EventsZum Inhalt:
Thomas (Dylan O'Brien) weiß nicht, wer er ist und wo er sich befindet. Als sich die Decke des Fahrstuhls öffnet, in dem er sich befindet, blickt er in die Augenpaare vieler männlicher Jugendliche. Die Jungs haben den Lift erwartet, denn er öffnet sich regelmäßig einmal im Monat und bringt einen weiteren Mitstreiter und einige Materialien an die Oberfläche. Warum sie an diesem geheimnisvollen Ort sind – niemand weiß es. Sie leben auf einer Lichtung, die umgeben ist von hohen Mauern, hinter denen sich ein Labyrinth verbirgt. Die Zugänge öffnen sich am Morgen und schließen sich am Abend – wer dann noch im Labyrinth ist, kommt in der Regel nicht wieder, denn da draußen warten die sogenannten Griewer, die keine Gnade kennen.

Die Bewohner teilen sich in verschiedene Gruppen auf: Einige arbeiten als Gärtner, andere bauen Unterkünfte und einige wenige sind Läufer, die versuchen das Labyrinth zu erkunden und so einen Ausweg zu finden. Doch kurze Zeit nach Thomas' Ankunft kommt es zu Unregelmäßigkeiten: So werden die Läufer nun auch tagsüber von Griewern angegriffen. Als zwei der Jungen nicht rechtzeitig das Labyrinth verlassen können, bricht Thomas die Regeln und versucht zu helfen. Mit der Tötung einer der biomechanischen, spinnenartigen Griewer stellt er die Regeln der Gruppe infrage. Als mit Teresa (Kaya Scodelario) noch das erste Mädchen auf der Lichtung auftaucht, scheint sich die Gruppe auf nichts mehr verlassen zu können. Doch mit Teresa kehren auch Thomas' Erinnerungen zurück, der fest entschlossen ist einen Weg aus dem Labyrinth zu finden.

EventsZum Film:
„Maze Runner – Die Auserwählten im Labyrinth“ basiert auf dem ersten Band der Bestseller-Reihe von James Dashner. Das Buch wird als Mischung aus Werken wie „Herr der Ringe“, „Die Tribute von Panem“ und der TV-Serie „Lost“ beschrieben. Zumindest der filmischen Umsetzung kann noch eine große Portion „Cube“ attestiert werden – in beiden Filmen wissen die Hauptfiguren nicht, wo sie sich befinden und die äußeren Umstände verändern sich – in „Cube“ wechselt die Anordnung der Räume, in „Maze Runner“ verschieben sich Labyrinthwände von Nacht zu Nacht. Die Romanadaption bringt Spielfilm-Regieneuling Wes Ball in die Kinos. Er konnte mit dem computeranimierten Kurzfilm „Ruin“ auf sich aufmerksam machen – der siebenminütige Film entwickelte sich zum Online-Phänomen.

EventsFazit:
Relativ ruhig geht „Maze Runner“ los: Als Zuschauer lernt man zusammen mit Thomas die Umgebung, die Gruppe und ihre Regeln kennen. Thomas ist genauso unwissend wie die Kinogänger (zumindest dann, wenn sie das Buch nicht gelesen haben), was schon Grund genug wäre sich mit Thomas zu identifizieren. Doch so richtig springt der Funke nicht über, das große Mitfiebern bleibt lange Zeit aus, obwohl Regisseur Wes Ball vieles richtig macht: Das Labyrinth ist visuell gelungen, die Monster machen etwas her und die Story selbst ist auch nicht schlecht. Die Neugier, die schon am Anfang hätte aufkommen sollen, macht sich ausgerechnet am Ende breit, denn es verrät genauso viel, wie es neue Fragen aufwirft. So kündigt Ball den zweiten Teil der angedachten Reihe an, der schon in Planung ist. Der Schluss des ersten Teils macht Hoffnung, dass die Fortsetzung eine Schippe Spannung drauflegen kann.


Bilder: © Twentieth Century Fox