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Plakat
 
Pioneer
 
**+**
[mwi]
 
Kinostart: 30. Oktober 2014
mit: [Wes Bentley|Aksel Hennie]
von: [Erik Skjoldbjærg]
Genre: [Krimi]
 
www.pioneer-derfilm.de
 
Nach wahren Begebenheiten: Taucher kommt unter mysteriösen Umständen ums Leben.

EventsZum Inhalt:
Norwegen, Anfang der 80er: Petter (Aksel Hennie) arbeitet als Taucher für die norwegische Regierung. Vor kurzem wurden riesige Öl- und Gasvorkommen unter dem Meer gefunden, doch noch ist nicht klar, ob diese wirklich aus der extremen Tiefe abgebaut werden können. Deshalb testet ein Team um Petter bei einem Tauchtest ein neues Gasgemisch, durch das sie in bisher unerforschte Tiefen vordringen könnten. Doch es kommt zu einem Unfall, bei dem Petters Bruder Knut (André Eriksen) ums Leben kommt. Weil die beteiligten Norweger und Amerikaner nicht den allergrößten Willen zeigen, um die Sache aufzuklären, fängt Petter an Fragen zu stellen. Unbequeme Fragen. Je mehr Ungereimtheiten Petter ans Tageslicht befördert, desto mehr gefährdet er sein eigenes Leben – er ahnt noch nicht, welche Folgen sein Handeln mit sich bringt.

EventsZum Film:
Der norwegische Regisseur Erik Skjoldbjærg ist wahrlich kein unbeschriebenes Blatt. Sein Film „Insomnia“ wurde von Christopher Nolan adaptiert und mit Stars wie Al Pacino, Hilary Swank und Robin Williams neu verfilmt. Skjoldbjærg selbst war auch schon in Hollywood tätig, verantwortete den Film „Prozac Nation“ mit Christina Ricci, Jessica Lang, Anne Heche und Lou Reed. Auch an diversen TV-Serien, Werbe-Clips und Kurzfilmen ist der Norweger beteiligt. Für „Pioneer“ lehnt sich Skjoldbjærg an wahren Begebenheiten aus dem letzten Jahrtausend an und verleiht dem Film den passenden Look. Das fängt beim Aussehen der Charaktere an und endet bei den Bildern, die an Politthriller aus den 70ern erinnern.

EventsFazit:
Stilistisch ist „Pioneer“ ein interessanter Film. Die Optik der damaligen Zeit wird gut eingefangen und die Unterwasser-aufnahmen, die sich mit Bildern von der Weite des Meeres abwechseln, machen einiges her. Dem entgegen steht leider die Geschichte des Films: Die Handlung ist nicht stringent, sondern wirkt teilweise episodenhaft – ohne immer den passenden Anschluss zwischen den Szenen zu finden. Petters Suche nach der Wahrheit wurde dramaturgisch nicht konsequent umgesetzt, Spannung kommt eher selten auf. Mitfiebern ist somit nicht angesagt, obwohl es der Plot durchaus hergegeben hätte. „Pioneer“ verschenkt einiges seines Potenzials.


Bilder: © Friland Produksjon AS