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Den Himmel gibt's echt
Heaven is for real
*****
[mwi]
 
Kinostart: 06. November 2014
mit: [Greg Kinnear|Connor Corum]
von: [Randall Wallace]
Genre: [Drama]
 
www.den-himmel-gibts-echt.de
 
Nach einer Operation berichtet der junge Colton den Himmel gesehen zu haben.

EventsZum Inhalt:
Todd Burpo (Greg Kinnear) ist Familienvater, Pastor, bei der freiwilligen Feuerwehr und hilft auch sonst, wo er kann. Die Kirche ist immer gut besucht, was nicht zuletzt an Todds zeitgemäßen Messen liegt. Doch dann wird sein Glaube erschüttert: Ausgerechnet sein vierjähriger Sohn Colton (Connor Corum) erkrankt so schwer, dass er operiert werden muss. Sein Leben hängt am seidenen Faden.

Colton überlebt den Eingriff und erholt sich schnell. Doch etwas ist anders: Er berichtet, er habe seinen Körper verlassen und sei im Himmel gewesen, wo er Jesus getroffen hat. Anfangs tun die Burpos die Geschichte ihres Sohnes als Fantasie ab, doch der Junge weiß Dinge, die er eigentlich nicht wissen kann. Kann es wirklich sein, dass Todds Sohn der Beweis für die Existenz des Himmels ist? Ausgerechnet der Pastor zweifelt...

EventsZum Film:
„Heaven is for real“ heißt der Bestseller, der die wahre Geschichte der Familie Burpo erzählt, aufgeschrieben von Todd Burpo und Lynn Vincent. Die Regie der Buchverfilmung hat Randall Wallace übernommen, der mit Filmen wie „Der Mann mit der eisernen Maske“ und „Braveheart“ Erfolge feiern konnte. Als Eltern des Jungen, der eine Nahtoderfahrung gemacht hat, sind Greg Kinnear („Anchorman – Die Legende kehrt zurück“, Oscar®-Nominierung als Bester Nebendarsteller für „Besser geht’s nicht“) und Kelly Reilly („Am Sonntag bist du tot“) zu sehen.

EventsFazit:
„Den Himmel gibt’s echt“ ist ein Drama, das für Agnostiker und Atheisten schwer verdaulich sein dürfte. Der Film gibt mithilfe der Rolle des Vaters vor Zweifel an der Existenz Gottes zuzulassen, aber die Machart steht dem entgegen. Als Zuschauer begleitet man den Sohn mit in den Himmel, die Existenz ist sozusagen bewiesen, während der Vater noch grübelt. Aber warum macht er dies eigentlich? Er hadert mit Gott, als sein Sohn erkrankt, doch als dieser wieder gesund wird, kommen Zweifel auf, obwohl die Erfahrung seines Sohnes ihn bestärken sollte. Ganz klar wird das alles nicht, die Message hingegen schon: „Den Himmel gibt’s echt“! Diese scheinheilige Herangehensweise hinterlässt einen schalen Nachgeschmack, auch wenn die Macher sicherlich nicht die Absicht hatten zu belehren, sondern einen positiven Film produzieren wollten, der Mut und Hoffnung spendet. Doch hier bewahrheitet sich wieder: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint.


Bilder: © Sony Pictures Releasing