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Plakat
 
The Zero Theorem
Das Leben passiert jedem
**+**
[mwi]
 
Kinostart: 27. November 2014
mit: [Christoph Waltz]
von: [Terry Gilliam]
Genre: [Drama|Science-Fiction]
 
www.zerotheorem-film.de
 
Regisseur Terry Gilliam („12 Monkeys“) meldet sich mit seinem neuen Film zurück

EventsZum Inhalt:
In der Zukunft: Qohen Leth (Christoph Waltz) ist ein eigenbrödlerisches Computergenie, das stets in der Wir-Form von sich spricht. Er soll für seinen Auftraggeber namens Management (Matt Damon) die Zero Theorem genannte mathematische Formel lösen, die nichts Geringeres als die Frage nach dem Sinn des Lebens beantworten soll. Der kauzige Qohen ist Tag und Nacht mit der Arbeit beschäftigt, doch er will sie nicht im Unternehmen leisten, sondern in seinen eigenen vier Wänden, da er – seit Jahren – auf einen möglicherweise lebenswichtigen Anruf wartet, den er sonst verpassen könnte. Gestört wird Qohen immer wieder von einer Therapeutin, die sich auf seinem Monitor zuschaltet. Und auch Qs Vorgesetzter und Partyluder Bainsley (Mélanie Thierry) versuchen auf den Nerd einzuwirken, der eigentlich nur den einen Anruf erhalten möchte, sich aber nicht dauerhaft den weiblichen Reizen entziehen kann.

EventsZum Film:
Die Idee zu „The Zero Theorem“ entstand schon 1999. Die Kurzgeschichte „Call“ des Universitätsprofessors Pat Rushin enthält viele Ideen, die sich im Kinofilm wiederfinden. Ein befreundeter Filmemacher hatte die Idee aus „Call“ ein Drehbuch zu machen. Rushin setzte sich dran, doch erst viele Jahre und mehrere Scriptversionen später wurde das Drehbuch Terry Gilliam angeboten. Doch der Regisseur hatte noch andere Projekte und konnte sich „The Zero Theorem“ erst 2012 widmen. Hauptdarsteller Christoph Waltz sagte innerhalb eines Monats zu – es konnte endlich losgehen. Gedreht wurde in Bukarest. Um die Locations für die Außendrehs zu finden, ging Gillian online: „Die meisten Schauplätze habe ich mit Google Earth unter die Lupe genommen, noch bevor ich nach Rumänien reiste. So geht Location-Scouting heutzutage“, erinnert sich der Regisseur.

EventsFazit:
Die Suche nach dem Sinn des Lebens, futuristische Settings, die irgendwie oldschool wirken – eigentlich ist „The Zero Theorem“ ein typischer Terry-Gilliam-Film. Das Problem daran: Gilliam bietet kaum etwas Neues, was die Geschichte selbst angeht. Sie wirkt wie eine leicht abgeänderte Version von George Orwells „1984“, denn auch in „The Zero Theorem“ stehen die Menschen unter ständiger Bewachung und die aufkommenden Gefühle der Hauptfigur sorgen dafür, dass nicht mehr alles einfach so hingenommen wird. Es scheint alles schon einmal dagewesen zu sein, auch in Gillians eigenen Werken. Die Kulissen sind zwar gelungen und die Charaktere sind oft skurril, aber unter dem Strich passiert zu wenig und Qohen ist definitiv keine Figur, mit der man als Zuschauer mitfiebert, auch wenn er menschliche Sehnsüchte und Ängste verkörpert. Schade, aber mit „The Zero Theorem“ kann Gilliam seiner beachtlichen Filmographie kein weiteres Highlight hinzufügen.


Bilder: © 2014 Concorde Filmverleih GmbH