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Alles ist Liebe
 
*****
[mwi]
 
Kinostart: 04. Dezember 2014
mit: [Nora Tschirner|Tom Beck]
von: [Markus Goller]
Genre: [Komödie]
 
www.alles-ist-liebe.tumblr.com/
 
Fünf Paare kämpfen zur Weihnachtszeit mit den Widrigkeiten des Lebens

EventsZum Inhalt:
Zu Weihnachten hat sich die Frankfurt richtig herausgeputzt. Am Main-Ufer findet ein großes Fest statt, zu dem der Weihnachtsmann mit einem Schiff gefahren wird. Das Lokalfernsehen überträgt live, doch es gibt es ein Problem: Der Weihnachtsmanndarsteller muss ersetzt werden, da den alten das Zeitliche gesegnet hat. Kurzerhand engagiert Aufnahmeleiterin Alice (Inez Bjørg David) Martin (Elmar Wepper), von dem niemand weiß, wer er eigentlich ist und woher er kommt. Der neue Weihnachtsmann hat gleich seinen großen Auftritt, als er ein ins eisige Wasser gefallenes Mädchen rettet. Kerem (Fahri Yardim), der Vater der Kleinen, sieht alles auf dem Fernseher an seinem nahegelegenen Weihnachtsmarktstand und verlässt diesen sofort, um seiner Tochter zu helfen. Kerem, der Geldprobleme hat, findet seine Kasse einige Minuten später leer vor. Als ob das noch nicht genug wäre, ist seine Tochter traurig, weil der Weihnachtsmann nach seiner Rettungsaktion sofort weggerannt ist und glaubt daran Schuld zu sein. Kerem verspricht den Weihnachtsmann wiederzufinden – eine harmonische Familie ist ihm wichtiger als alles andere.

Stargast der Feier ist Jan Silber (Tom Beck), der eine Karriere in Hollywood starten konnte und nun als erfolgreicher Sohn der Stadt zurückkehrt. Eine ist gar nicht begeistert: Jans große Liebe Kiki (Nora Tschirner) trauert ihm noch immer nach und steht nun als Mitarbeiterin eines Kaufhauses als Geschenk verkleidet am Schlitten, an dem Jan posieren soll.

Mindestens genauso viel Drama herrscht in den Beziehungen zwischen Clara (Heike Makatsch) und Hannes (Wotan Wilke Möhring) sowie Klaus (Friedrich Mücke) und Viktor (Christian Ulmen): Clara wurde von ihrem Mann betrogen und kann ihm einfach nicht verzeihen, während Klaus zwar glücklich in seiner Beziehung ist, aber der Liebe nicht genug vertraut und somit Angst vor der anstehenden Hochzeit mit Viktor hat. Doch es ist Weihnachten, das Fest der Liebe – und manchmal auch der Wunder...

EventsZum Film:
Wer den Begriff „Episodenfilm“ im Zusammenhang mit „Alles ist Liebe“ benutzt, liegt sicherlich nicht falsch. „Im Grunde drehten wir fünf Filme in einem“, erzählt Regisseur Markus Goller („Friendship!“). Diese fünf Stränge fügen sich langsam zu einer großen, umfassenden Geschichte zusammen. Die Idee zu „Alles ist Liebe“ hatte Produzent Henning Ferber. Nach drei Drehbuchfassungen wurde Goller mit ins Boot geholt. Weitere drei Drehbuchfassungen später ging es an die Besetzung, die sich sehen lassen kann. Die Möglichkeit viele bekannte Schauspieler zu verpflichten bestand, weil im Februar und März gedreht wurde. In dieser Zeit haben die meisten Schauspieler nur wenige Projekte, die Drehsaison beginnt in der Regel im April. Innerhalb von 42 Tagen war dann alles im Kasten.

EventsFazit:
Regisseur Markus Goller muss den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ vor Augen gehabt haben, als er das Weihnachtsfest am Main inszenierte. In beiden Filmen ist das Drumherum total überzogen – Fernsehsender glauben immer alles zur Sensation aufbauschen zu müssen. Eine Zeitschleife gibt es in „Alles ist Liebe“ allerdings nicht – dafür fünf episodenhafte Geschichten, die langsam zusammengeführt werden. Wie der Titel schon andeutet, geht es um die Liebe zwischen Paaren und in Familien. Goller bedient sich dabei immer mal wieder den Zutaten „Zufall“ (Frankfurt muss echt klein sein, wenn man bedenkt, wie viele zufällige Begegnungen es gibt) und Kitsch, aber beides passt zu einem Film, der zwar einerseits das von Medien und Managern inszenierte Weihnachtsfest auf die Schippe nimmt, aber andererseits auch das Zwischenmenschliche in den Mittelpunkt stellt, das zur Weihnachtszeit immer wieder besonders ausgeprägt ist. Meist positiv, manchmal aber auch negativ. So nimmt sich Goller auch Zeit für Schicksale, die eher negativ geprägt sind und gewinnt diesen auch Gutes ab. Es ist halt Weihnachten.


Bilder: © 2014 Universal Pictures International Germany