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Plakat
 
The Loft
 
*****
[mwi]
 
Kinostart: 11. Dezember 2014
mit: [James Marsden|Karl Urban]
von: [Erik Van Looy]
Genre: [Thriller]
 
www.the-loft-film.de
 
Fünf Männer, fünf Schlüssel, ein Loft. Und eine Tote...

EventsZum Inhalt:
Was zu Anfang eine abstruse Idee ist, findet schnell Gefallen: Die fünf Freunde Vincent (Karl Urban), Chris (James Marsden), Luke (Wentworth Miller), Marty (Eric Stonestreet) und Philip (Matthias Schoenaerts) haben zusammen ein Loft gemietet, von dem nur sie wissen und zu dem nur sie jeweils einen Schlüssel haben. Der Zweck ist klar: Außereheliche Abenteuer können hier erlebt werden, ohne aufzufliegen. Doch eines Morgens findet Luke eine tote Blondine im Bett, mit Handschellen ans Bett gefesselt und die Tatwaffe ist auch noch vor Ort. Als Täter kommt nur einer der Freunde infrage, sollte niemand anderes an einen der Schlüssel gelangt sein. Doch wer aus dem Quintett ist ein Mörder? Niemand traut es den anderen zu und keiner will es gewesen sein. Doch irgendwer muss die Tat begangen haben – und so langsam wächst das Misstrauen in der Gruppe.

EventsZum Film:
Loft, Loft – da war doch mal was? Genau, zu „The Loft“ gibt es ein Original aus Belgien namens „Loft – Tödliche Affären“. Regisseur in beiden Fällen ist Erik Van Looy. Für Van Looy ist „The Loft“ eine Art Upgrade: „Wenn man das zweite Mal aufs Fahrrad steigt, fährt man einfach sicherer als beim ersten Versuch“, so der Regisseur. Das US-Remake ist zehn Minuten kürzer als das belgische Original, obwohl keine Szene fehlt. Sie wurden gekürzt, doch die Struktur des Films bleibt erhalten. Drehbuchautor Wesley Strick hatte die Aufgabe, dem Original treu zu bleiben, die Dialoge aber dem amerikanischen Markt anzupassen. Er hat die Sprüche und die Witze deshalb nicht 1:1 übersetzt, sondern zu den amerikanischen Figuren entwickelt.

EventsFazit:
Wer ist der Mörder? Diese Frage klärt sich erst nach und nach, wenn „The Loft“ auf drei Ebenen erzählt wird. Da sind einmal die Situation, in der die Leiche gefunden wird und die Stunden drumherum, die Vorgeschichten, die langsam Licht in die verschiedenen zwischenmenschlichen Beziehungen bringen sowie die Verhöre bei der Polizei. Alles zusammen führt dann zum überraschenden Ende, dem allerdings zu viele Wendungen vorausgehen. Die Struktur überfordert zwar nicht, aber irgendwann ist es einfach zu viel Katz-und-Maus-Spiel, das der Regisseur mit den Zuschauern treibt. Die Schauspieler machen einen guten Job, die eingefangenen Bilder sind oftmals sehr stylisch – doch mit der x-ten Wendung strapaziert Van Looy zu sehr die Geduld der Kinogänger.


Bilder: © 2014 Universum Film / SquareOne