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Mauern der Gewalt
Starred up
***+*
[mwi]
 
erscheint: 28. Oktober 2014
mit: [Jack O'Connell|Ben Mendelsohn]
von: [David Mackenzie]
Genre: [Action|Drama]
Label: Ascot Elite Home Entertainment
 
www.ascot-elite.de
 
Knastdrama, in dem eine Vater-Sohn-Beziehung im Mittelpunkt steht.

E&TZum Inhalt:
Eric (Jack O'Connell) ist 19 Jahre alt und schon im Erwachsenengefängnis. Vom Gesetz her könnte er noch im Jugendgefängnis einsitzen, doch wegen seiner Gewaltausbrüche kommt er in den zweifelhaften Genuss der Hochstufung. Er gilt als tickende Zeitbombe und niemand weiß genau, wann sie explodiert. Obwohl ihm von Anfang an eine Einzelzelle zugeteilt wird, lässt Erics erster Gewaltausbruch nicht lange auf sich warten. Er stört den Frieden im Gefängnis – und Unruhe bedeutet eine Gefährdung der knastinternen Geschäfte. Deshalb soll Neville (Ben Mendelsohn) für Ruhe sorgen, der nicht nur in der Hierarchie relativ weit oben steht, sondern obendrein auch Erics Vater ist.

Eric sucht tatsächlich die Nähe seines Vaters, doch als er erfährt, dass sein alter Herr eine Mann-Mann-Beziehung führt, distanziert er sich immer mehr und sucht Kontakt zu anderen Insassen. Dies wiederum passt Nev nicht. Und da Eric immer wieder zu Gewalttätigkeiten neigt, haben nicht nur die Insassen ein Hühnchen mit dem jungen Eric zu rupfen...

E&TZum Film:
In „Mauern der Gewalt“ sgibt es einen Therapeuten, der unentgeltlich Sitzungen anbietet und einen guten Ruf bei den Insassen und der Verwaltung gleichermaßen genießt. Dieser Charakter dürfte es nicht zufällig in die Geschichte geschafft haben, war Drehbuchautor Jonathan Asser selbst als Aggressionstherapeut in Gefängnis tätig. Zu hoffen ist, dass Asser und Regisseur David Mackenzie mit ihrer Schilderung des Geschehnisse zugunsten der Action etwas übertreiben, denn obwohl die Figuren ziemlich authentisch wirken, scheint die Gewaltquote doch arg hoch zu sein.

Zur DVD:
Die DVD bietet als Extras Interviews mit den Stars, B-Roll und den Originaltrailer. Zudem wird die DVD mit einem Wendecover ausgeliefert.

E&TFazit:
Was bleibt, wenn man nichts hat und obendrein eingesperrt ist? Um diese Frage dreht sich „Mauern der Gewalt“ immer wieder, denn die Gefängnisinsassen buhlen um Respekt und Anerkennung in einer Umgebung, die ihnen eigentlich nichts bieten kann. Bedroht ein neuer Gefangener die Hierarchie, gerät einiges durcheinander. Gerade dann, wenn der Neue nicht nur selbst seinen Platz sucht, sondern wild um sich schlägt, ohne Rücksicht auf andere Insassen, Wärter und sich selbst. „Mauern der Gewalt“ paart diese Thematik noch mit einer schwierigen Vater-Sohn-Konstellation, sodass es genug Konfliktpotenzial gibt, um viele brutale Szenen zu zeigen. Und siehe da: Drama und Gewalt funktionieren ziemlich gut zusammen, auch wenn es nicht immer einfach ist die Handlung der Figuren nachzuvollziehen.