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Gewinnspiel
 
E&T"Große Jungs - Nicht jeder will erwachsen werden" - jetzt auf DVD und als Video on Demand!

NFP und Events&Trends verlosen zwei DVDs von "Große Jungs".

Einfach eine E-Mail mit Betreff "Große Jungs" an Events&Trends | evants.com per Gewinnformular schicken und folgende Frage beantworten: Wie heißt Lolas Mutter mit Vornamen?

Name und Anschrift nicht vergessen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
 
Am 21. Dezember 2014 war Einsendeschluss.
 
Plakat
 
Große Jungs - Nicht jeder
will erwachsen werden
*****
[mwi]
 
erscheint: 04. Dezember 2014
mit: [Alain Chabat|Max Boublil]
von: [Anthony Marciano]
Genre: [Komödie]
Label: NFP marketing & distribution
 
www.grossejungs-derfilm.de
 
Ehe oder Freiheit? Eine generationenübergreifende Frage, wie „Große Jungs“ zeigt.

E&TZum Inhalt:
Musiker Thomas (Max Boublil) muss sich sein Geld bis zum ersehnten Durchbruch als Sänger bei Familienfeiern verdienen. Bei einer Hochzeit trifft er auf Lola (Mélanie Bernier). Nach ein paar markigen Sprüchen von beiden Seiten ist klar: Zwischen Lola und Thomas funkt es. Sie ziehen zusammen, verbringen eine gute Zeit miteinander. Als Thomas eines Tages Lolas Eltern kennenlernen soll, nutzt er die Gelegenheit, um ihr auf dem Weg einen Heiratsantrag zu machen, den sie sofort annimmt. Zudem plant Thomas nicht mehr seinen Musikerträumen nachzugehen, sondern in einem Inkasso-Unternehmen anzufangen.

Lola und ihre Mutter Suzanne (Sandrine Kiberlain) gefällt Thomas' Wandel, doch Vater Gilbert (Alain Chabat) äußert sich kaum, sitzt stattdessen vor dem Fernseher. Seit dem Verkauf seiner Firma weiß er nichts mehr mit seinem Leben anzufangen und ist zunehmend genervt von dieser Situation. Thomas lässt sich nicht beirren, geht mit Gilbert einkaufen und schafft es an Gilberts brummeliger Oberfläche zu kratzen. Er offenbart Thomas gegenüber, dass er seine Ehe bereue. Kurzentschlossen hebt er seinen Anteil vom Konto ab, verlässt Suzanne und nistet sich in Lolas alter Studentenbude ein. Gilbert genießt seine neugewonnene Freiheit, während Thomas in seinem neuen Job nicht zurecht kommt und zusammen mit Lola widerwillig Wohnungen besichtigt. Sein Frust wächst, sodass er sich hinreißen lässt mit Gilbert einen drauf zu machen. Als es zum Streit zwischen Lola und Thomas kommt und Lola ihrem Verlobten an den Kopf wirft, er werde nie Geld mit seiner Musik verdienen, flüchtet er zu Gilbert, der gerade seinen vermeintlichen Traum lebt. Doch ist das lockere Leben ohne Verpflichtungen auf Dauer das richtige?

E&TZum Film:
Wie das Leben so spielt: Ohne Max Boublils Cousin und Anthony Marcianos Bruder gäbe es „Große Jungs“ nicht, denn über die beiden lernten sich Boublil und Marciano kennen und wurden gute Freunde. Als Boublil als Stand-up-Komiker anfing, bat er seinen Freund darum, mit ihm zusammen die Texte für die Auftritte zu schreiben. Durch die Zusammenarbeit entstanden auch die Songs, durch die Max Boublil Youtube-Hits landen konnte. Danach war es Zeit für ein weiteres gemeinsames Projekt: Sie fingen an ein Drehbuch zu schreiben. „Wir wollten die Geschichte eines Typen erzählen, der schon mit 30 seine Midlife-Krise erlebt, und eines anderen, dem sie mit 50 passiert. Und dabei wird ihnen bewusst, dass sie dieselben Probleme mit der Ehe haben: Der eine will gar nicht erst heiraten, der andere bedauert, dass er es getan hat“, so Regisseur Marciano.

Zur DVD:
Als Extras gibt es ein Making-of und den Filmtrailer zu sehen.

E&TFazit:
„Große Jungs“ ist eine gelungene Feel-Good-Komödie, bei der es Spaß macht den beiden erwachsenen Kindern zuzusehen, wie sie das Leben genießen wollen und dabei von einem Fettnäpfchen zum anderen hüpfen. Regisseur Marciano unterschlägt aber auch nicht die Sicht der beiden verprellten Frauen, auch wenn Thomas' und Gilberts Treiben klar im Mittelpunkt steht. Dabei sind die Figuren leicht überzeichnet, aber nie unglaubwürdig. Das gilt auch für Dialoge: Sie sind manchmal derb, manchmal sehr pointiert, passen aber immer zu den jeweiligen Situationen und wirken so nicht aufgesetzt. Vor allem im französischen Original zünden die Sprüche – die Synchronisation ist zwar nicht schlecht, doch im Original versprüht der Film ein wenig mehr Charme. Der Cast ist gut gewählt, die „großen Jungs“ werden von ihren weiblichen Pendants geerdet, beide Seiten haben Identifikationspotenzial. Zudem ist den Machern mit dem Gastauftritt von Iggy Pop noch ein erwähnenswerter Coup gelungen. Der gut eingesetzte Soundtrack, der größtenteils von einem Kinderchor eingesungen wurde, rundet die SKomödie ab.