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Californication
Staffel 7
*****
[mwi]
 
erscheint: 18. Dezember 2014
mit: [David Duchovny|Natascha McElhone]
von: [John Dahl]
Genre: [Komödie|TV Serie]
Label: Paramount Home Media Distribution
 
www.paramount.de
 
Bye bye Hank – mit der siebten Staffel endet die Serie „Californication“

E&TZum Inhalt:
Wie heißt es so schön: Unverhofft kommt oft. Doch damit hatte wirklich niemand gerechnet: Hank (David Duchovny) hat einen Sohn! Er stammt aus einer lange zurückliegenden Affäre mit Julia (Heather Graham), ist dementsprechend schon erwachsen. Doch Levon (Oliver Cooper) steht noch nicht so richtig im Leben, ist total auf seine Mutter fixiert. Ob da ausgerechnet Lebemann Hank als Vorbild taugt?

Während Hank sich nun seinem neugewonnenen Sohn widmen muss und obendrein versucht sesshaft zu werden, um seine große Liebe Karen (Natascha McElhone) für sich zu gewinnen, plagen seinem Manager Charlie (Evan Handler) nicht nur Potenzprobleme, sondern auch Geldsorgen. Gerade wieder frisch mit Marcy (Pamela Adlon) zusammen, tritt ihr Ex auf den Plan und macht ihr ein unmoralisches Angebot...

E&TZur Serie:
Das ist sie also, die finale Staffel von „Californication“. Die Serie wurde zu ihrem Start als Skandal behandelt und erfuhr so große Aufmerksamkeit. Natürlich passte es auch gut, dass Hauptdarsteller David Duchovny („Akte X“) von seiner eigenen Sexsucht zu berichten wusste. Die aus den vorangegangenen Staffeln bekannten Sex-Eskapaden sind sind diesmal aber weniger zu sehen, auch wenn Hank seine Finger nicht gänzlich vom weiblichen Geschlecht lassen kann.

Das Produkt seiner Lenden, Levon, nimmt relativ viel Platz in der Serie ein. Warum die Drehbuchautoren sich für diesen Kniff entschieden haben, wird allerdings nicht klar. Denn Levon verleiht der Serie trotz aller Brisanz kaum Dramatik – vielmehr ist der Charakter lustig angelegt, tritt immer wieder in Fettnäpfchen.

Zur DVD-Box:
Die Staffel-Box beinhaltet als Extras einen Audiokommentar zur finalen Folge, das Feature „Californivacation“, eine Jam-Session mit Tom Kapinos, Tyler Bates und Tree Adams, Serien-Outtakes und Hintergründe zu der Episode „Unverhofft kommt oft“ sowie zu den Spezialeffekten.

E&TFazit:
Es gibt Serien, denen leider zum Ende hin der Stoff ausgeht, der die Serie voranbringt. Somit war es konsequent „Californication“ nach der siebten Staffel abzusetzen. Oder hätte die Serie sogar schon eher enden sollen? Wäre sicherlich eine Alternative gewesen, denn mit der siebten Season geht „Californication“ eher mittelmäßig zuende. In der finalen Staffel bekommt Hank noch einen Sohn „verpasst“, der relativ viel Zeit einnimmt, aber dessen Charakterisierung nicht gelungen ist. Der Sprössling ist eigentlich eine tragische Figur, verkommt aber zur Witzfigur, weil er andauernd in Fettnäpfchen tritt und sein Verhältnis zu Hank viel zu oberflächlich bleibt. Ohnehin kommt das Drama zu kurz. Vielmehr wird auf Comedy gesetzt, allerdings machte die Mischung „Californication“ aus: Satirisch überhöhte Charaktere, die nicht frei von Schicksalsschlägen sind. Somit wurde leider die Chance verpasst der Serie ein furioses Finale zu spendieren.


Die Kritiken zu den vorangegangenen Staffeln:
Californication – Staffel 6
Californication – Staffel 5
Californication – Staffel 4
Californication – Staffel 3
Californication – Staffel 2
Californication – Staffel 1


Fotos: © Paramount Pictures