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Wish I was here
 
*****
[mwi]
 
erscheint: 26. März 2015
mit: [Kate Hudson|Zach Braff]
von: [Zach Braff]
Genre: [Drama]
Label: EuroVideo Bildprogramm
 
www.eurovideo.de
 
Zach Braff („Scrubs“) liefert mit „Wish I was here“ seine zweite Regiearbeit ab.

E&TZum Inhalt:
Der Familienvater Aidan (Zach Braff) hangelt sich als erfolgloser Schauspieler von Casting zu Casting, während seine Frau Sarah (Kate Hudson) den Lebensunterhalt verdient. Für die Schulgebühren ihrer Kinder Grace (Joey King) und Tucker (Pierce Gagnon) kommt Aidans Vater Gabe (Mandy Patinkin) auf. Als dieser erneut an Krebs erkrankt und sich einer experimentellen Therapie unterziehen will, kann er die vierköpfige Familie nicht mehr unterstützen. Aidan beschließt die Kinder nicht auf die staatliche Schule zu schicken, sondern vorerst den Unterricht selbst zu übernehmen. Doch weil die Therapie seines Vaters nicht anschlägt, muss sich Aidan nicht nur um seine Kinder kümmern, sondern auch noch um seinen Vater, dem es immer schlechter geht. Gabes großer Wunsch besteht darin sich mit seinem zweiten Sohn Noah (Josh Gad) auszusöhnen, doch dieser sperrt sich gegen einen Besuch bei seinem Vaters...

E&TZum Film:
Über Jahre hinweg konnte sich Zach Braff als John „J.D.“ Dorian in der Serie „Scrubs“ eine große Fanbasis aufbauen und dürfte auch den ein oder anderen Dollar verdient haben. Das finanzielle Risiko für seine zweite Filmregiearbeit „Wish I was here“ gab er teilweise an seine Fans weiter, sammelte per Crowdfunding einen erheblichen Teil der Produktionskosten ein. So konnte Braff seine Ideen umsetzen, ohne Einflussnahme einer großen Produktionsfirma. An seine Buddies hat Braff auch gedacht: Unter anderen sind „Scrubs“-Kollege Donald Faison (Chris Turk) und „The Big Bang Theory“-Darsteller Jim Parsons (Sheldon Cooper) in kleinen Nebenrollen zu sehen.

Zur DVD:
Die Extras beinhalten Outtakes, deleted Scenes, „Directing while Acting“, „The Music“ und andere Featurettes. Die DVD wird mit einem Wendecover ausgeliefert.

E&TFazit:
Nach „Garden State“ liefert Zach Braff seine zweite Drehbuch- und Regiearbeit ab. In den zehn Jahren, die zwischen den beiden Filmen liegen, scheinen sich viele Themen beim beliebten Seriendarsteller angestaut zu haben, die er auf die Leinwand bringen wollte. Zumindest wäre dies eine Erklärung, warum Braff so viele Themen in „Wish I was here“ verarbeitet – mehr, als dem Film letztendlich gut tun. Der Film ist zeitweise überladen, reißt einfach zu viele Dinge an. Weniger Nebenhandlungen hätten dem Film sicherlich gutgetan. Dem gegenüber stehen viele bewegende Momente, an denen meist Braffs Filmkinder beteiligt sind. Wenn Braff aus seinen Fehlern lernt, wird sein nächster Streifen voraussichtlich eine Filmperle. Hoffentlich lässt er uns nicht weitere zehn Jahre warten.